Anreize setzen

Mit leistungsorientierter Vergütung die richtigen
Anreize schaffen


Niemand wird sich, auch nicht für viel Geld, täglich in ein Arbeitsumfeld begeben, in dem er Kollegen und Tätigkeit kaum etwas Positives abgewinnen kann. Auf der anderen Seite wird allerdings auch niemand rein aus Spaß an der Arbeit täglich Höchstleistungen bringen, wenn er den Eindruck hat, unfair, also zu gering, entlohnt zu werden. Entlohnung und „Entlohnungsgerechtigkeit“ sind also nicht die einzigen, aber wichtige Motivatoren.


Viele Unternehmen setzen dafür auf leistungsorientierte Vergütung (LoV). Die Idee ist einfach: Jeder kann gut und viel verdienen, wenn Leistung und Ergebnisse stimmen. Doch schnell und einfach gemacht sind solche Systeme nicht, es gilt einige Fettnäpfchen und Stolpersteine zu vermeiden. Die Beratungsgesellschaft Milz & Comp. beschreibt Ansatzpunkte und Vorgehen, wie der Aspekt der finanziellen Motivation gestaltet, aufgebaut und entwickelt werden muss, um eben das zu sein: Motivation. 

Bei der Gestaltung insbesondere der finanziellen Vergütung gibt es einiges zu beachten, denn ein schlechtes Vergütungsmodell kann schnell zu einer Demotivation der Mitarbeiter und Verweigerung der Anerkennung des neuen Systems führen. Deshalb hilft es zu wissen, welche Stolpersteine bei der Einführung eines leistungsorientierten Vergütungssystems (LoV) beachtet werden müssen. Grundsätzlich gilt: Lieber gleich einen Experten mit ins Boot holen als nachher feststellen, dass das neue Modell aufgrund schlechter Planung oder Durchführung gescheitert ist. Modifikationen im Nachhinein stoßen generell auf wenig Akzeptanz auf Seiten der Mitarbeiterschaft.